2018 - Die "Freischützen" Pemmering e.V.

Die "Freischützen" Pemmering e.V.
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40. Gemeindepokalschießen 2018
in Pemmering

Bereits zum 40. Mal jährte sich in diesem Jahr das traditionelle Gemeindepokalschießen der sechs Isener Schützenvereine. Sensationelle 441 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durfte der Veranstalter, die „Freischützen“ aus Pemmering, in ihrer Schießanlage bei Vereinswirt Richard Pointner begrüßen. Ein neuer Rekord wurde auch beim 40-jährigen Jubiläumsschießen wieder aufgestellt: Unglaubliche 143 Schützinnen und Schützen konnten die „Freischützen“ Pemmering zur Teilnahme motivieren, was ihnen den ersten Platz in der Meistbeteiligung einbrachte, vor dem „Friedlichen Tal“ aus Eschbaum mit 87 Teilnehmern. Jüngster Schütze war Markus Lohmaier aus Eschbaum, Ältester Josef Hacker sen. (Pemmering) mit 85 Jahren.

Ein besonderes „Schmankerl“ ließen sich die „Freischützen“ anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Gemeindepokalschießens einfallen. Jeweils einen Sonderpreis gab es für alle Ergebnisse, die mit der Zahl 40 zu tun hatten. Somit bekamen Leonhard Hobmaier (Pemmering) als 40. Teilnehmer, Martin Wieser (Burgrain) mit 40 Punkten, Ed Sanner (FSG Isen) mit einem 40 Teiler und Sebastian Pleintinger (Pemmering) mit 40 Ringen diesen Sonderpreis vom 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Isen, Siegfried Fischer, überreicht.



Neben der Meistbeteiligung konnten die „Freischützen“ aus Pemmering in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge auch die Gesamtwertung für sich entscheiden. 500,0 Punkte brachten ihnen den Sieg, vor der FSG aus Isen mit 684,7 Punkten. Es folgten die „Burgschützen“ aus Burgrain mit 742,6 Punkten vor dem „Friedlichen Tal“ Eschbaum (842,9 Punkte), „Hubertus“ Weiher (919,3 Punkte) und den „Sportschützen“ aus Isen (1400,8 Punkte).






Besonders zu erwähnen war in diesem Jahr die „Blattl-Jagd“, sozusagen das Rennen nach dem besten Teiler. Der 4. Gauschützenmeister Josef Rott (FSG Isen) legte am ersten Wettkampftag mit einem überragenden 4,4 Teiler vor. Jeder wusste: „Das packt keiner mehr!“ Doch weit gefehlt. Am zweiten Wettkampftag setzte Marktgemeinderat und 3. Bürgermeister Hans Angermaier (Pemmering) einen unglaublichen 2,2 Teiler drauf. „Is des guad? I woas ned, wie I des gmacht hob“, erzählte Angermaier anschließend überrascht.
Doch damit noch nicht genug: Am letzten Wettkampftag wurde Angermaiers Teiler, ebenfalls aus den Pemmeringer Reihen, noch einmal unterboten.
Maxi Angermaier, Sohn von Hans Angermaier, sicherte sich mit einem sensationellen 1,0 Teiler die Trophäe für den „Blattl-Besten“, überreicht von Bürgermeister Siegfried Fischer. Josef Rott wurde Punkt-Bester mit 15,4 Punkten. Die meisten Ringe erzielten Merlin Zakrzewski aus Pemmering (97 Ringe) und Gertraud Bauer (Pemmering, Auflage, 100 Ringe).
Bei der Jugend sicherten sich die „Hubertusschützen“ aus Weiher den Sieg, vor Burgrain, Eschbaum, Pemmering und der FSG Isen.

Bürgermeister Siegfried Fischer lobte im vollen Saal des Gasthof Pointner noch einmal die hervorragende Vereinsarbeit aller sechs Vereine.
Er zeigte sich stolz auf das vor 40 Jahren vom kürzlich erst verstorbenen Altbürgermeister Lechner ins Leben gerufene Gemeindepokalschießen und hoffte auf „weitere, mindestens noch einmal genau so viele Jahre“ des traditionsreichen Vergleichsschießens der sechs Schützenvereine der Markgemeinde Isen.     

Autor: Stefan Schweiger
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